Der Himmel für Buchtitelgestalter

Posted On Montag, Januar 19th, 2009

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Die Webseite bookcoverarchive.com ist eine wunderschöne Sammlung an Buchcovern mit Angaben zu den jeweiligen Designern und eine tolle Inspirationsquelle. Sehr schön.

 

(via)

Fabiol – Meine momentane Lieblingsschrift

Posted On Montag, Oktober 20th, 2008

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Als ich Anfang des Jahres die Fabiol von Lazydogs käuflich erwarb, war ich ziemlich schnell ziemlich begeistert von der Schrift. Ich hab dann überlegt einen kleinen Blogeintrag dazu zu machen und im Laufe der nächsten Wochen wurde daraus etwas mehr. Ich hab sogar ein kleines Mail-Interview mit Robert Strauch (schönen Dank nochmal) gemacht und wunderschönes Bildmaterial von ihm bekommen.

 

 

Jetzt ist mehr als ein halbes Jahr vergangen und ich schiebe die Blogumsetzung immer noch vor mir her. Da die Lazydogs mittlerweile schon wieder eine neue Schrift im Programm haben, gibt es also jetzt nur das PDF mit ein paar Schriftbeispielen.

 

 

Das Interview und die Schriftanalyse kann man im PDF sowieso besser nachlesen. Viel Spaß, ich hoffe der Funke springt über und die Fabiol würde man ein wenig öfter sehen.

 

PDF-Download

Typofotos aus Südfrankreich

Posted On Mittwoch, Oktober 1st, 2008

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Nomen est omen

Posted On Mittwoch, August 20th, 2008

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Werber mögen Apple, das ist nicht neu. Wie sehr manche Werber und Designer Apple mögen, ist manchmal aber doch etwas zu viel. Allerdings ist der Name der Webseite dann doch ganz gut gewählt.

Finden Sie den Fehler in der Anzeige

Posted On Mittwoch, August 20th, 2008

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Der neue Zeit-Studienführer ist vor einiger Zeit herausgekommen. Und wie immer ist er voll von Anzeigen aus der Kategorie: Idee-versus-Logik. Das Photoshop-Disasters-Blog hat’s auch schon gesehen. Ich bin zwar ein wenig spät, aber die Plakate hängen überall und sind wirklich schlimm.

Francois Porchez hat neue Artikel im Programm

Posted On Samstag, Mai 17th, 2008

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Wer den Typofonderie-Newsletter bekommt, wird das hier vielleicht schon kennen. Für alle anderen.


Schriftgeschichte aus französischer Sicht (ein zweiter Teil soll folgen): Une certaine vision de l’histoir des charactères typographiques


Und für den Schriftgestalter: Few rules for better typefaces

Typolink: Typefoundry

Posted On Donnerstag, Mai 8th, 2008

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typefoundry_blog.jpg
Englischsprachiges Blog von J.M. Mosley mit sehr langen und essayistischen Artikeln über Schriftgeschichte (viel Bleisatz), die mit viel und gutem Bildmaterial angereichert sind.


via typeoff.de

Typolinks.de

Posted On Mittwoch, April 30th, 2008

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Ich bin ja der Inhaber der Domain Typolinks.de. Mein Fokus sind aber schon lange und nicht mehr die teils veralteten Typolinks. Also hab ich mir gedacht, ich sammle mal alle Links, die mir noch gefallen in diesem Post (wird weiter aktualisiert), ergänze hier und da etwas und lenke die Domain auf diesen Blog um. Wirklich gute Typolinks findet man übrigens bei Typebase.com und die guten alten Typolinks findet man noch hier.

 

//BLOGS

Fontblog.de

Also das kommt jetzt natürlich ein wenig spät, aber hauptsache ich hab ihn mal erwähnt. Die Rede ist vom Fontblog. Wohl der beste und aktuellste Typoblog in Deutschen Landen. Von Fontshop-Page-Jürgen-Siebert.

 

Fontwerk.com

Blog von Ivo Grabowitsch (heisst so nicht ein Maulwurf?) mit viel Typografie. Ruht im Moment ein wenig, weil er in den USA ist und mehr so für den Zoomfeed schreibt.

 

I Love Typography

Hier kann man sich sonntags sehr ausführliche Artikel über alle möglichen Typothemen anlesen. Außerdem gibt es Interviews, Schriftvorstellungen und Wissenartikel (also Artikel über wissenswertes Typowissen).

 

Spatium

Ein Newsletter und Weblog zu Themen aus Typo und Design. Mittlerweile sehr umfangreich und informativ.

 

Typblography

Typo- und Typedesign-Blog von Thomas Phinney, einem Adobe-Mitarbeiter. Sehr fachspezifisch und technisch, aber für angehende Typedesigner eine gute Station, um z.B. AtypI-Präsentationen und andere Fachlektüren runterzuladen.

 

Type For You

Typoblog aus Portugal. Mit Videos, vielen Bildern und Interviews.

 

Typographi.com

Es hatte irgendwas Bürokratisches als Begründung, warum der beste Typoblog der Welt seine einzigartig clevere Webadresse ändern musste. Stephen Coles gibt sondt eigentlich nur noch die Besten Schriften  des Jahres heraus, weil er wohl soviel beim International FontShop zu  tun hat.

 

Fontlover.com

Man kriegt genau das, was man sich vom Namen verspricht.

Bruhnblog

 

Slanted

 

TypeOff

Typoblog von ein Dan Reynolds mit dem Schwerpunkt auf Offenbachs historischem und aktuellem Schriftgeschehen. Entstand aus dem Offenbacher Typostammtisch und im Moment ist er in Reading beim Typedesign studieren (Neid).

 

Spiekerblog

Ja. Der Spiekermann. Auf den Seiten seines Blogs kann man viele Artikel und Interviews, Poster, Schriftproben, Blindtexte und und und herunterladen, auch kleine Filme über Typopgrafie und ein Planer, für Einbrecher, wann Herr Spiekermann wo verweilt, sind zu finden. Sehr umfangreich und recht aktuell.

 

Typotect

Ein neues Log mit vielen kleinen Schmankerln.

 

 

//TYPOFOTOS

Public lettering

Eine Art Bildarchiv für besonders schöne Typofotos mit der Möglichkeit verschiedene Ansichten zu wählen und näherran zu zoomen. 
Die Bilder sind aus London.

 

Villatype

Ist ein Blog der sich allein um Typofotos dreht. Sehr hochkarätig besetzt.

 

typemuseum.at

Große Sammlung von Typo-Schnappschüsse. Klassifiziert und häufig aktualisiert. Man hat sogar die Möglichkeit eigene Typofotos hochzuladen.

 

Typographic Signage Project

Kleine und feine amerikanische Typofotosammlung.

 

 

//TYPEFOUNDRYS & TYPEDESIGNERS

Lazydogs.de

Nettes junges Typolabel aus Augsburg mit 100 % schönen Schriften. Vorallem Robert Strauchs Fabiol hat es mir angetan.

 

The Enscheè Font Foundry

Die unglaublich traditionsreiche niederländische Schrift-Foundry glänzt mit einer umfangreichen und ganz hübschen Webseite.

 

Primtype.de

Ole Schäfers und Verena Gerlachs Typelabel.

 

lineto.com

Nicht vom ersten Eindruck täuschen lassen. Hier kann man mit Legosteinen Schriftzüge bauen und als EPS downloaden. Genious. Auch sehr schöne Schriftproben.

 

Typecuts.com
Portfolio von Andrea Tinnes, die auch Schriften für Primetype entwirft. Ehemalige Typolehrkraft der FH Mainz, die bei mir das Feuer der Typoleidenschaft entfachte.

 

Porchez Typofonderie

Heimseite von Jean-Francois Porches’ Schriften-Foundry. Mit ausführlichen Beschreibungen der schönen Fonts und der Möglichkeit eines der vielen wunderschönen Specimen zu bestellen. Für umsonst!

 

Typotheque.com

Dieser Link ist vorallem wegen der vielen hochkarätigen Artikel zum Thema Typografie sehr schön. Es gibt Reviews einzelner Schriften oder Typografen und Essays zu allgemeineren Typo-Themen. Auch die Fontsection ist empfehlenswert. Hier vertreibt zum Beispiel Peter Bilak seine Fedra.

 

Underware

Underware sind die Schöpfer der Dolly und der Sauna. Die junge niederländische Schriftschmiede präsentiert auf ihrer Webseite nicht nur ausführlich eigenen Schriften, mit der Unibody – der wahrscheinlich schönsten Pixelschrift – gibt es auch einen fulminanten Freefont. Auch Einblicke in Worlshops und freie Typoarbeiten können bestaunt werden.

 

 

Fountain.nu

Hübsche Seite des schwedischen Fontlabel Fountain. Orginelle Schriften zuhauf.

 

OurType.com

 

ShinnType

Webseite von Nick Shinn. Mit sehr vielen Fachartikeln zu Typografie und Schrift, die meisten für das Magazin Graphic Exchange. Dazu viele eigene Schriftentwürfe.

 

//FREEFONTS

Richytype.de

Es tut sich was bei RichyType, dem Institut für typografische Weltverbesserung. Kostenlose Schriftdownloads (mit schlechtem Hinting und noch schlechterem Kerning/Spacing) aber ganz schicken PDFs. Ein Service von Richyrocker.de, also lieber ein Back-up vor der Installation der Schriften machen.

 

Lindsey

Lindsey ist ein französischer Designer mit vielen eigenen Schriften. Die Font verstecken sich unter Recherches > Fontes.

 

Fell Type

Bei Fell Type kann man sich wunderschöne Revivafonts herunterladen. Auch Muster sind vorhanden. Da die Schriften sehr gut ausgebaut sind und sauber digitalisiert wurden, fragt man sich, warum sie umsonst sind.

 

Exljbris

 

Yanone

Hier gibt es Freefonts (Al Abdali, Tagesschrift, Kaffeesatz) und kommerzielle-MyFonts (Pochoir, Monospasz) von Jan Gerner.

 


//SPIELE, ANIMATIONEN, FILME, TYPEDESIGN

BitFontmaker

Typorganism

Auf Flash 6 basierende Mitmachseite mit teilweise sehr experimentellen Features (kleiner Tipp: Tastatur). Auch dabei: Eine Engine, die aus einem hochgeladenen Foto ein ASCII-Bild macht.

 

 

//WISSEN

Typolexikon.de

Eigentlich wollte ich mir diese Adresse sichern. Mist! trotzdem ein Tipp für dieses Lexikon im Aufbaustadium.

 

Terminal

Hinter dem Terminal steht die Typefoundry P 22. Auf den Terminal seiten gibt es wissenswertes aus der Schrifthistorie, Detaitypografie und mehr. Alles in Form von Essays.

 

Usable Type

Ein Website, die sich ganz der Typografie im Internet widmet. Noch im Aufbau, aber mit lohnenden Artikeln über Webtypo-Standards.

 

Bemboszoo

Was für ein Zuckerstückchen! Wenn mich nicht alles täuscht sogar ein TDC ausgezeichnetes. Bembo heisst eine Schrift, die den Schriften Aldus Manutius nachempfunden war (um 1500). Hier in vielen stilvoll tierischen Flashanimationen. Fontelicious.

 

decodeunicode

//SONSTIGES

Markus Goldammer – Imprimatur

Posted On Donnerstag, April 24th, 2008

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    Imprimatur ist ein alter Begriff aus dem Druckereigewerbe und bedeutet so viel wie: es darf gedruckt werden. Damals die Druckfreigabe. Das Buch Imprimatur von Markus Goldammer ist ein Diplomarbeit, die es – Gott Sei’s gedankt – auch in den Druck geschafft hat und sogar zu einer 2. Auflage. Das Buch ist unaufgeregt klassisch gestaltet und angenehm zu lesen

    Zum Inhalt
    Der Untertitel sagt eigentlich alles: »Ein Lesebuch zum Drucken«. Man beginnt beim Auftragseingang und geht dann gemeinsam mit dem Autor von Layout, Farbe, Reinzeichnung und Papierwahl bis zum Druck. Komplett ohne Abbildungen im Innenteil, dafür aber mit einem wertvollen Glossar und einem ausfaltbaren Umschlag, auf dem verschieden Rasterweiten, Bildauflösung und Farben (Pantone, HKS vs. CMYK) im Original verglichen werden – sogar mit Drucklack. Amüsant und leicht zu lesen. Gesetzt in der formidablen Quadraat. Dazu gibt es sogar noch einen Fadenzähler.

     

     

Harry Carter – A View of early Typograhy

Posted On Donnerstag, November 22nd, 2007

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Harry Carter Cover

Bei Harry Carters (Vater des Schriftgestalters Matthew Carter) »A view of early typography – up to about 1600« handelt es sich um ein klassisches Werk der Typografie-Geschichte. Wer schon immer genaueres über die wichtigsten Persönlichkeiten der jungen Typografie-Geschichte im zeitlichen Kontext wissen wollte, für den ist dieses Standardwerk genau das Richtige. Denn es geht weit über die üblichen Verdächtigen (Francesco Griffo, Aldus Manutius, Claude Garamond) hinaus und erhellt den Leser mit vielen Persönlichkeiten, die Zusammenhänge erst richtig verstehen lassen (Sabon, Egelhoff, Plantin).
Unterteilt ist das Buch in:
1. The technicalities of type
2. Diversity of letter-forms in print
3. The establishment of common idioms
4. Latin and vernacular
5. The history of typefounding and punchcutting

Gefolgt von einem sehr guten Supplement on italic und einer Karte mit der Verbreitung der Wiegendrucke, Stanorten von Druckereien und Universitäten um 1476.
Der Reprint ist eine faksimilierte und kommentierte Version der 1969 erschienenen Ausgabe, die bei der Oxford University Press erschien und mittlerweile natürlich längst nicht mehr zu haben ist.

 

carter-detail1a.jpg

 

Carter zählt zu den Weggefährten Stanley Morisons in der Zeit der Renaissance der Renaissance Schriften (z. B. Bembo) am Ende der ersten hälfte des letzten Jahrhunderts. Grundlage waren Studien Carters am Plantin Moretus Museum in den Niederlanden.
Das Buch zeigt die Verbreitungswege bestimmter Schriften, Bücher, Drucker und Techniken aus den Anfängen der Typografie, der Wiegendruckzeit. Es gibt nur eine englische Ausgabe, die auch für Fachleute nicht immer leicht zu lesen sein wird. Carter wurde Zeit seines Lebens für seinen Schreibstil gewürdigt – das macht es für deutsche Leser aber nicht einfacher. In der Zusammenstellung wunderbar und so teilweise noch nicht gesehen, ist der Bildteil im Anhang. Für ein Faksimilé ist die Druckqualität erstaunlich gut.

 

 

Erschienen ist der Reprint bei dem ausgezeichneten Verlag Hyphen Press in London. Bezogen werden, kann das Werk aber natürlich über Amazon, den Buchhändler Ihres Vertrauens oder direkt beim Verlag.

 

 

    Harry Carter
    A view of early typography:
    up to about 1600      
    Published 2002
    220 Seiten | 86 S-W Abbildungen
    Format: 216 x 137 mm |
    Fadengeheftete Klebebindung
    Preis: ca. £ 25.00 / € 40
    Vorwort gesetzt in Arnheim,
    ISBN 0-907259-21-9 
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